Freitag 24. Mai 2013

 

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30.
April

Die 12 Cellisten feiern 40jähriges Jubiläum


 

Weihnachtskonzert mit der Berliner Philharmoniker

Zeigt die 12 Cellisten Bild: Zeigt die 12 Cellisten

 

Die Zwölf ist eine mystische Zahl, sie steht für Vollkommenheit. 12 Monate machen ein Jahr komplett und 12 (halb-)Töne eine Oktav, in zwei mal zwölf Stunden haben Tag und Nacht je einmal ihre Runde gemacht.

12 Stämme bilden das alte Volk Israel, 12 Vertraute begleiteten den Gründer der hier landläufigen Religion und trugen seine Lehre durch die Lande, 12 Tore führen in das himmlische Jerusalem, die erträumte Stadt einer freien Menschheit.
Und 12 Cellisten beschäftigen die Berliner Philharmoniker. Die 12 Cellisten spielen zusammen in ihrer dienstfreien Zeit bei den Berliner Philharmonikern und werden gemeinsam mit dem Chor Cantate ´86 unter der Leitung von Werner Granz

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das diesjährige Weihnachtskonzert am Sonntag, 16. Dezember 2012 um 18 Uhr im Festsaal des Maxiparkes gestalten.
12 Cellisten – die Zahl birgt Hintersinn, die bloße mythenfreie Tatsache aber wirft mancherlei praktische Schwierigkeiten auf. Sie fordert Findigkeit und Witz heraus, denn wenn die Zwölf in eigener Sache unterwegs sind, kann der Rest des Orchesters einpacken, es wäre dann Blasmusik angesagt und das ist selten der Fall. Es gibt zwar symphonische Literatur ohne Geigen, aber (fast) keine ohne Celli. Den Celli kommt eben im Orchester doch eine Schlüsselfunktion zu, man mag es drehen und wenden wie man will- sie sind unverzichtbar.
Ihre Auftritte können demnach nur in der dienstfreien Zeit der Berliner Philharmoniker liegen, dann, wenn weder Konzerte noch Aufnahmen oder Proben anstehen.
Umso mehr freuen sich die Verantwortlichen, dass eine Zusammenarbeit mit den 12 Cellisten zum Weihnachtskonzert möglich geworden ist und das noch in ihrem Jubiläumsjahr.

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Die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker zählen zu den prominenten Institutionen im internationalen Musikleben. 1972 hatte eine Rundfunkproduktion von Julius Klengels „Hymnus für 12 Violoncelli“ mit Mitgliedern der philharmonischen Cello-Gruppe den Anstoß zur Gründung eines Solisten-Ensembles dieser Stärke gegeben, dessen klanglicher und virtuose Qualitäten gewissermaßen im Handstreich das Konzertpublikum weltweit eroberten.

Von der Faszination, die sich auf die Einmaligkeit des Klangrausches von 12 Violoncelli gründet, hat das Spiel der „12“ bis heute nichts verloren, obwohl das Ensemble in den 40 Jahren seines Bestehens kontinuierliche jüngere Kollegen aus den Reihen der Berliner Philharmoniker aufgenommen hat.

Auch im Bereich des sogenannten Cross-Over waren die „12“ Vorreiter. Seit über 20 Jahren arrangieren sie für sich Songs der Beatles, Gospels, Musicals, Jazz oder Filmmusikkompositionen und schaffen damit eine Programmvielfalt, die Publikum und Kritiker immer wieder aufs Neue begeistert.

Über seine Konzertauftritte hinaus wirkt das Ensemble stets auch als musikalischer Botschafter Berlins. Es spielte für den amerikanischen Präsidenten bei der KSZE-Konferenz in Budapest, begleitete den ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizäcker zum Staatsbesuch nach Schweden und war inzwischen bereits mehrfach beim japanischen Kaiserpaar eingeladen.

Eintrittskarten für das vom Westfälischen Anzeiger präsentierte Weihnachtskonzert sind ab sofort in allen Vorverkaufsstellen unter anderem beim Westfälischen Anzeiger, Verkehrsverein Die Insel, Ticket Corner, im Maximilianpark, Telefon 02381-98210-32, oder www.eventim.de erhältlich.
Alexandra Schapals
Veranstaltungsleitung
Maximilianpark Hamm GmbH
Alter Grenzweg 2
59071 Hamm
Tel. 02381 - 9821023

Die 12 Cellisten der Berliner PhilharmonikerBild: Die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker

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